Merlin Sandmeyer wird für die Stadtwerke Stuttgart zu Dr. Kessel

Vom Kino-Bösewicht zum Love Coach

Wenige Tage nach seinem Kinostart als Max Grundeis in „Emil und die Detektive“ übernimmt Merlin Sandmeyer für die Stadtwerke Stuttgart eine völlig andere Rolle: Als Love Coach Dr. Kessel gibt er humorvolle Beziehungstipps für Stuttgart und seine Bewohner und zeigt, wie einfach es sein kann, die Energiewende im Alltag mitzugestalten. 

Wir verwenden einen Service eines Drittanbieters, um Videoinhalte einzubetten. Dieser Service kann Daten zu Ihren Aktivitäten sammeln. Bitte lesen Sie die Details durch und stimmen Sie der Nutzung des Service zu, um dieses Video anzusehen.

Auf der Kinoleinwand stiehlt Merlin Sandmeyer als Max Grundeis dem jungen Emil Tischbein das Geld. Im Stuttgarter Kessel hat der Schauspieler nun eine deutlich sympathischere Mission: Als Love Coach Dr. Kessel nimmt er die Beziehung zwischen den Stuttgarterinnen und Stuttgartern und ihrer Stadt unter die Lupe. Mit Humor, Feingefühl und dem einen oder anderen unkonventionellen Tipp soll er dabei helfen, das Feuer für die Stuttgartliebe neu zu entfachen.

In der neuen Phase ihrer Imagekampagne „Aus Liebe zu Stuttgart“ setzen die Stadtwerke Stuttgart (SWS) auf einen ungewöhnlichen kommunikativen Ansatz für ein städtisches Unternehmen. In kurzen Filmen und auf Werbemotiven spricht Dr. Kessel über „Red Flags“, „Love Languages“ und kleine Gesten mit großer Wirkung. Hinter dem augenzwinkernden Ton der Kampagne steckt aber eine ernste Botschaft: Stuttgart ist lebenswert – und soll es bleiben. Das gelingt nur, wenn alle gemeinsam die Energiewende vor Ort mitgestalten und Stuttgart Stück für Stück fit für die Zukunft machen.

Ab dem 24. September begegnet Dr. Kessel den Stuttgartern fast überall in der Stadt: auf Außenwerbeflächen, Straßenbahn, in Magazinen sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadtwerke Stuttgart. Die Spots führen die Kampagnengeschichte digital weiter.

Zuhören statt schönreden

Die neue Kampagnenphase knüpft an die vorherige Umfrage der Stadtwerke Stuttgart an. Darin hatten die SWS die Menschen in Stuttgart gefragt, was sie an ihrer Stadt lieben, was sie bewegt – und wo es in der Beziehung manchmal hakt. Die Antworten zeigen: Die Verbundenheit mit Stuttgart ist groß. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen mehr Bewegung in Richtung Zukunft.

„Die Energiewende ist für viele Menschen ein großes und mitunter komplexes Thema. Wir möchten darüber so sprechen, dass es nahbar bleibt: ehrlich, verständlich und mit einem Augenzwinkern“, sagt Peter Drausnigg, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Stuttgart. „Dr. Kessel zeigt, dass niemand alles über den Haufen werfen muss, um loszulegen. Kleine, konkrete Entscheidungen im Alltag können ein wirkungsvolles Zeichen der Liebe zu Stuttgart sein.“

Die Kampagne wurde gemeinsam mit der Kreativagentur Scholz & Friends entwickelt. Dr. Ellen Dietzsch, Mitglied der Geschäftsleitung von Scholz & Friends und Leiterin des Agenturstandorts Stuttgart, ordnet ein: „Mit Dr. Kessel erzählen wir die Energiewende nicht als abstrakte Herausforderung, sondern als Liebesgeschichte mit Ecken und Kanten. Die Figur lädt dazu ein, ehrlich hinzuschauen, ohne zu belehren – und zeigt mit Humor, dass Veränderung bei einem selbst beginnen kann.“

Von Red Flags zu Love Languages

Dr. Kessel weiß: Red Flags sind nicht automatisch ein Trennungsgrund. Sie können der Anlass sein, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Wege einzuschlagen. Deshalb macht die Kampagne Herausforderungen nicht klein, sondern übersetzt sie in eine Sprache, die viele Menschen aus ihrem Alltag kennen.

Im Kern geht es dabei um konkrete Möglichkeiten, an der Energiewende teilzuhaben – etwa mit einem Ökostromvertrag. Die Botschaft: Liebe zur Stadt zeigt sich nicht nur in großen Worten, sondern vor allem in den Dingen, die Menschen füreinander und für ihre gemeinsame Zukunft tun.

„Dr. Kessel darf ehrlich sein, ohne dass es gleich schwer wird“, sagt Merlin Sandmeyer, „Jede gute Beziehung hat ihre kleinen Reibungspunkte. Entscheidend ist doch, ob man bereit ist, hinzuschauen und gemeinsam etwas daraus zu machen. Und Stuttgart hat dafür ziemlich gute Voraussetzungen.“

Zurück zur Übersicht